DSL Anschluss

Ein DSL Anschluss empfindet so ziemlich jede als Muss, wenn es darum geht, im Internet zu surfen. Allein die aufwendig gestalteten Homepages brauchen schon ewig lange Ladezeiten, wenn man nur mit ISDN im Netz unterwegs ist. Das Herunterladen von Dateien beansprucht viel Zeit und Nerven.

Einige Sache sind mit ISDN gar nicht zu machen. Dazu zählt z.B. die Internettelefonie. Ebenfalls schwierig werden dürfte das Anklicken von Audio- und Videostreams. Wer also ein bisschen mehr vom Internet verlangt, kommt um Breitband gar nicht herum. Jedoch ist es gar nicht so einfach, an einen Anschluss für DSL zu gelangen.

Telekom ist dem Ansturm kaum gewachsen

Aufgrund des großen Ansturms bestehen unter Umständen lange Wartezeiten. Daher sollten Sie sich auf ein paar Wochen einstellen. Wer möchte, kann dem Anbieter, zu dem er will, eine angemessen Frist von drei bis vier Wochen setzen, in der der neue Anschluss bereit gestellt werden soll. Danach, so sollten Sie ankündigen, werden Sie den Vertrag wandeln.

Daraufhin wird der Anbieter hoffentlich bei der Telekom Druck machen, die für die Freischaltung der Anschlüsse verantwortlich ist. Die Konkurrenten der Telekom werfen dem Ex-Monopolisten vor, seine eigenen Kunden bei der Anschlussvergabe zu bevorzugen. Die Telekom hingegen verweist auf die Vielzahl der freizuschaltenden DSL-Anschlüsse, wo sie einfach nicht hinterher käme.

Die Technik

Beim DSL anschließen wird ein Splitter an der Telefondose montiert. er trennt die Sprach- von den DSL-Signalen. An den Splitter schließt man das Modem oder den Router an, je nachdem, ob Sie alleine oder mit mehreren den Internetzugang nutzen wollen.

Bei Routern wird häufig auf Funkübertragung gesetzt. So spart man sich den Kauf von zehn Meter langen oder längeren Kabeln. Andere mögen es von der Optik her nicht, wenn überall Kabel entlangführen und wieder andere wollen keine Stolperfallen auf dem Boden herum liegen haben. Allerdings ist die Qualität der Funkverbindung nicht immer die beste.